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Helecta Retrofit beispielhaft

Während andernorts meistenteils noch die Möglichkeiten geprüft werden, biegt Hohen Neuendorf wieder einmal bereits auf die Zielgerade ein: Seit November rüstet die Stadtverwaltung die Straßenlaternen in der Stadt auf die energiesparende LED-Technik um. Über die Hälfte ist bereits geschafft. An den Straßenrändern stehen im Stadtgebiet 3.602 Straßenlaternen, davon können 3.482 auf die moderne Technik umgerüstet werden. In 3.146 Fällen bedeutet das, lediglich ein anderes Leuchtmittel, wie die Techniker eine neue Birne nennen, einzuschrauben. 336 Laternen bekommen einen kompletten neuen Leuchtkopf. Die restlichen 120 Laternen gelten als nicht umrüstbar und sollen erneuert werden. In der Fläche und der Anzahl der umgerüsteten Leuchten hat Hohen Neuendorf einen effizienten und pragmatischen Weg gefunden, der beispielhaft in der Bundesrepublik ist. Nicht zuletzt deshalb hatte sich die Stadt erfolgreich um Aufnahme in die Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums beworben, das die Finanzierung zu einem Viertel unterstützt.

Die neue Technik spart Strom und damit CO2 und Geld. Wie viel, das hängt vom Leuchtentyp ab. Insgesamt 18 unterschiedliche Lampentypen haben über die Jahrzehnte ihren Platz im Stadtraum gefunden. Laternentyp „Anja“, vormals ausgerüstet mit Quecksilber- oder Natriumdampflampen, bestimmt das Straßenbild. Anja HME (Quecksilber) spart durch die Umrüstung 70 % Strom. Sie steht 1.627 mal im Straßenbild. Anja HSE (Natrium) ist 492 mal vertreten. Sie wird durch die neue Birne 64 % weniger Strom verbrauchen. Je nach Modell schwanken die möglichen Einsparungen zwischen 64 und 86 % der bisherigen Verbrauchswerte. Der Durchschnitt der Einsparungen liegt bei 70 %: Das bedeutet beim gegenwärtigen Strompreis eine Ersparnis von rund 240.000 Euro jedes Jahr und eine Reduzierung um 1,1 Mio. Kilowattstunden von vormals 1,6 Mio. auf knapp 500.000 Kilowattstunden im Jahr. Gleichzeitig ist die Lebensdauer der Leuchtmittel deutlich höher. Das Investitionsvolumen von knapp 574.000 Euro relativiert sich für die Stadt durch den 25 prozentigen Fördermittelanteil des Bundesumweltministeriums auf einen Eigenanteil von gut 430.000 Euro. Dieser hätte sich nach Überschlagsrechnung in weniger als 2 Jahren amortisiert, also selbst eingespart.

Die ökologischen Auswirkungen des Projektes reichen nicht nur in das Klimaschutzkonzept der Stadt hinein, auch der Artenschutz profitiert. Dadurch, dass dieses Licht keine Wärmeabstrahlung erzeugt und keinen UV-Anteil enthält, fühlen sich Insekten nicht angezogen und verbrennen nicht. Marlene Dietrichs berühmte Liedzeile „Männer umschwirren mich, wie Motten das Licht“, muss also in Hohen Neuendorf von findigen Liedtextern künftig uminterpretiert werden. Vor rund 4 Jahren hatte die Stadtverwaltung mit der Erprobung verschiedener Leuchtmittel begonnen, die Ersparnis gemessen und eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt. Die Umrüstung basiert auf den Ergebnissen der Analyse.

Helecta Retrofit Leuchtmittel als erste Wahl In Hohen Neuendorf (mit freundlicher Genehmigung der Stadt Hohen Neuendorf)

Hohen Neuendorf rüstet knapp 3.500 Straßenlaternen auf LED-Technik um